ZIEGELMAUERWERK
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Ziegel müssen beim Mauern angefeuchtet werden.
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Bei der ersten Reihe müssen der Boden und die Stützenseiten gereinigt und angefeuchtet werden.
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Die Ziegelreihen müssen auf Fensterhöhe in gleicher Höhe und im Lot liegen.
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Die glatten Flächen des Ziegels müssen nach außen und zur größeren Raumseite zeigen.
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Alle Ziegel müssen im ½-Ziegelverband gemauert werden.
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An Wandenden und Ecken sind, falls keine werkseitig hergestellten Halbziegel vorhanden sind, gebrochene Hälften zu verwenden.
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An der Verbindungsstelle der Wand mit der Stütze müssen die Fugen sehr sorgfältig verfüllt werden.
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Entsprechend der Höhe des zu mauernden Wandabschnitts sind die Anzahl der Ziegelreihen und die Dicke der Lagerfugen anzupassen. Wenn möglich soll die letzte Ziegelreihe aus ganzen Ziegeln bestehen.
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An der Anschlussstelle des letzten Ziegels an den Träger oder die Decke wird der Ziegel durch Einkeilen festgeklemmt; die letzte Fuge ist gründlich mit Mörtel zu verfüllen.
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Die Ziegelfugen müssen gleichmäßig breit sein und vollständig mit Mörtel verfüllt werden.
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Die gemauerten Wände werden nach Fertigstellung 8 Stunden lang durch Besprühen mit Wasser feucht gehalten, um ein vorzeitiges Austrocknen des Mörtels zu verhindern.
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Die Ziegel sind so zu mauern, dass die Löcher bei Betrachtung der Wandoberfläche so wenig wie möglich sichtbar sind.
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An Außenfassaden müssen die Fensterrahmenkanten in Bezug auf die Außenfassade fluchtend und senkrecht ausgeführt werden.
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An den letzten Reihen der Tür- und Fensterkanten sowie Ecken sind Ziegelkeile einzuschlagen.
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Vorgefertigte bewehrte Beton-Sturzbalken (Stürze) sind unter Berücksichtigung der im Projekt angegebenen Türhöhen so einzubauen, dass sie auf beiden Seiten gleich weit auf den Wänden aufliegen.
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Für das Mauerwerk ist ein Zementmörtel der Dosierung 250 zu verwenden.
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Die Mörtekonsistenz ist entsprechend den Witterungsverhältnissen anzupassen.
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Beim Wiederaufnehmen einer teilweise gemauerten Wand ist die alte Wand anzufeuchten, bevor die Mauerarbeit fortgesetzt wird.
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Beim Mauern ist neben der ersten Reihe ein breites Brett anzulegen; heruntergefallener Mörtel ist sofort aufzusammeln, anzumachen und wiederzuverwenden.
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Auf der Geschossdecke darf kein Mörtel gemischt und kein Mörtelrückstand hinterlassen werden.
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Ziegel, die an einer Ecke oder in der Mitte gebrochen oder abgesplittert sind, sind so zu verwenden, dass die Bruchseite nach innen zeigt; der Hohlraum der Bruchstelle ist mit Mörtel zu verfüllen.
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Beim Mauern einer halbziegelstarken Wand ist nach Erreichen einer Höhe von 1,5 m mindestens 6 Stunden zu warten, bevor die Mauerarbeit fortgesetzt wird.
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Ziegelmauerwerk darf bei Temperaturen unter -3 Grad nicht ausgeführt werden, oder es sind Maßnahmen zu treffen, um ein Einfrieren des Mörtels zu verhindern.